Wall Street Close - Do, 2.7.26

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Wall Street Close - Do, 2.7.26

Rotation statt Rally - schwächere Zahlen vom US-Arbeitsmarkt sorgen für einen Rekord beim Dow. Die US-Börsen zeigten gestern erneut ein stark divergierendes Bild. Während der Dow Jones Industrial um 1.1% auf ein neues Rekordhoch stieg, verlor der technologielastige Nasdaq 0.8%. Im S&P500 legten zwar acht der elf Sektoren zu, dennoch schloss der Index praktisch unverändert. Auslöser war der deutlich schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktbericht. Im Juni entstanden lediglich 57'000 neue Stellen. Ökonomen hatten mit rund 115'000 gerechnet. Die Daten lösten eine erneute Sektorrotation aus (Quelle: Wall Street Journal, 2.7.26). Anleger trennten sich von KI- und Halbleiteraktien und wechselten in defensivere Bereiche wie Gesundheit und Basiskonsumgüter. Der Philadelphia Semiconductor Index verlor 5.4%. 

Heute Morgen: Nikkei +0.7%, KOSPI +2.8% (Quelle: Yahoo Finance, 3.7.26, 05.25h) 

  • Die Indizes: Dow +1.1%, S&P500 +0.0%, Nasdaq -0.8%
  • Rendite 10-j. US-Staatsanleihe: 4.48%, +0.01%
  • VIX-Volatilität 16.1
  • Advance-/Decline-Line NYSE: 1'685 steigende vs. 1’065 fallende Kurse 
  • DXY 100.8 - technische Support-/Widerstandslinie bei 99, USDCHF 0.8025
  • Invesco ETF S&P gleichgewichteter Index (Ticker: RSP): +0.7%

Die Juni-Arbeitsmarktdaten zeigten einen deutlichen Rückgang der Dynamik am US-Arbeitsmarkt. Mit lediglich 57'000 neu geschaffenen Stellen fiel das Beschäftigungswachstum auf rund die Hälfte der Erwartungen. Zu beachten ist zudem, dass April und Mai zusammen um 74'000 Stellen nach unten revidiert wurden. Dadurch fällt der Durchschnitt der letzten drei Monate von 188'000 auf nur noch 111'000 neue Stellen pro Monat. Das zeigt eine deutliche Abkühlung im US-Arbeitsmarkt. Auch der Lohndruck lässt weiter nach. Die Stundenlöhne steigen nur noch um 3.5% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: TLR Analytics, 2.7.26). Entsprechend reduzierten die Terminmärkte ihre Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Fed deutlich. Logisch: Jetzt könnte es auch wieder schwieriger für Kevin Warsh werden. José Torres, Senior Ökonom bei Interactive Brokers, betont, dass die Fed nun neben der Inflation auch die Abschwächung des Arbeitsmarktes stärker berücksichtigen muss. Tiffany Wilding, Ökonomin bei PIMCO, bezeichnete den Arbeitsmarktbericht als positiv für Märkte und Fed, da dieser den Währungshütern mehr Zeit verschaffe, die weitere Datenlage zu beurteilen (Quelle: Barron’s, 2.7.26). 

Hopp Schwiiz - keep the momentum!🇨🇭

Happy Fourth of July to all our friends in the USA! Wishing you wonderful days of celebration with family and friends - God Bless America! 🇺🇸

Patrick


Wichtiger Hinweis: 

Die Inhalte in den Mailings «From the desk of ...» sowie «Wall Street Close» stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Es handelt sich um allgemeine Marktkommentare und persönliche Einschätzungen ohne Berücksichtigung individueller Anlageziele, finanzieller Verhältnisse oder Risikoprofile. Anlageentscheide erfolgen ausschliesslich auf eigene Verantwortung. Die Informationen ersetzen keine individuelle Beratung durch zugelassene Finanzdienstleister. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen.