Peter Lynch - One up on Wall Street (dt: Der Börse einen Schritt voraus)

Teilen
Peter Lynch - One up on Wall Street (dt: Der Börse einen Schritt voraus)
(Quelle: Eigenes Foto)

Wann man wirklich verkaufen sollte? Dazu gibt es keine Formeln, die man verwenden könnte, kaum Signale vom Markt oder "verkaufe, wenn die Zinsen steigen). Hier einige Einschätzungen von Peter Lynch, Vermögensverwalter mit einem der besten Leistungsausweise weltweit. Fondsmanager bei Fidelity, verantwortlich für den Fidelity Magellan Fund.

  • Unternehmen verliert zwei Jahre in Folge Marktanteile und beauftragt eine neue Werbeagentur
  • Keine Entwicklung neuer Produkte, Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden gekürzt
  • Neue Akquisitionen in anderen Geschäftsfeldern, wie das eigene, wo man Know how hat. Das Management sagt, es wolle diversifizieren
  • Das Unternehmen hat grosse Akquisitionen getätigt und die Bilanz hat sich stark verändert. Zuvor viel Liquidität und wenig Schulden und nun viele Schulden und wenig Liquidität
  • Das Unternehmen ist eingeschränkt bei der Dividendenzahlung; diese ist mangels Liquidität zu tief
  • Die Erträge von neu eingeführten Produkten sind uneinheitlich und nicht zufriedenstellend
  • Die Aktie hat ein KGV deutlich über dem Branchenschnitt, andere, vergleichbare Unternehmen aus der Branche sind deutlich billiger
  • Das eigene Management hat in den letzten Jahren keine eigenen Aktien gekauft
  • Das Wachstum des Unternehmens hat sich verlangsamt, die Gewinne konnten dank Kostensenkungsmassnahmen gehalten werden, weiterer Spielraum für Sparmassnahmen ist nicht vorhanden