From the desk of ... Bondmarkt vs. Bessent: 1:0
…die entscheidende Frage ist: Kann die US-Regierung langfristige Zinsen überhaupt drücken, wenn der Bondmarkt wegen hoher Schulden, Defizite und Inflation höhere Renditen verlangt?
US-Finanzminister Scott Bessent nimmt den grössten und liquidesten Bondmarkt der Welt ins Visier. Täglich werden hier rund USD 1'800 Mia. US-Staatsanleihen gehandelt (Quelle: FAZ, 22.8.26). Er will die langfristigen Zinsen drücken. Dafür will das Finanzministerium mehr langlaufende Staatsanleihen zurückkaufen. Die Käufe starten am 9. September. Die Volumen sollen mindestens verdoppelt werden.
Die erste Reaktion zeigt, wie schwierig das sein wird. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen fiel nach der Ankündigung kurz, stieg danach aber wieder auf rund 5.28%. Zuvor hatte sie mit 5.31% den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Das eigentliche Problem bleibt: Allein im 3. Quartal 2026 sollen rund USD 550 Mia. an länger laufenden Staatsanleihen ausgegeben werden. Gleichzeitig haben die USA inzwischen mehr als USD 40'000 Mia. Staatsschulden und ein Budgetdefizit von rund 6% des BIP, obwohl sich die Wirtschaft nicht in einer Rezession befindet. Bessent kann die Symptome vielleicht kurzfristig bekämpfen. Ohne glaubwürdige Defizitreduktion dürfte der Bondmarkt aber weiterhin höhere Renditen verlangen (Quelle: Barron’s, 21.8.26).
Einige Meinungen aus der Finanzpresse:
- Chris Turner, Devisenstratege, ING: Rückkäufe von wenigen Milliarden bei USD 40'000 Mia. Staatsschulden seien wie «das Umstellen von Liegestühlen auf der Titanic».
- Guneet Dhingra, Zinsstratege, BNP Paribas: Die «Bond Vigilantes» (Wächter des Bondmarktes) haben weiter die Oberhand. Investoren verlangen höhere Renditen als Kompensation für die US-Finanzpolitik.
- Jim Caron, Anlagechef, Morgan Stanley Investment Management: Bessent versteht das Problem. Das Finanzministerium kann die langfristigen Zinsen aber nicht kontrollieren.
- James Sullivan, Stratege, J.P. Morgan: Langfristige Anleihen zurückkaufen und dafür kurzfristige Schulden aufnehmen sei wie «die Hypothek mit der Kreditkarte bezahlen». Bei weiter steigendem Anleiheangebot erwartet er deutlich höhere Coupons.
- Phillip Colmar, Stratege, MRB Partners: Steigt die 10-jährige Rendite gegen 5%, droht dem S&P500 eine Korrektur von 15 bis 20%.
- Eswar Prasad, Wirtschaftsprofessor, Cornell University: Die Eingriffe wirken zunehmend verzweifelt und könnten die Marktstimmung sogar verschlechtern.
- John Montgomery, Gründer, Bridgeway Capital Management: 30-jährige US-Staatsanleihen sind trotz 5.2% Rendite nicht risikofrei. Bei USD 40'000 Mia. Staatsschulden sieht er Inflation als wahrscheinlichsten Weg, die reale Schuldenlast zu reduzieren - also mittels finanzieller Repression
- Steve Englander, Leiter G10-Devisenstrategie bei Standard Chartered, bringt es auf den entscheidenden Punkt: Langfristige Investoren brauchen vor allem eine Verbesserung der Defizitperspektive, bevor langlaufende Treasuries nachhaltig attraktiver werden.
- George Saravelos, Leiter Devisenstrategie bei Deutsche Bank, erklärt den möglichen Nebeneffekt: Wird verhindert, dass sich der Preis von Treasuries über höhere Renditen anpasst, kann die Anpassung über einen schwächeren USD erfolgen. Der Dollarindex ist seit Ende Juli bereits um 2.9% gefallen, Gold seit Mitte Juli um 15% gestiegen.
- Steve Blumenthal, Gründer und CIO von CMG Capital Management, warnt, dass aus einzelnen Eingriffen eine «Yield Curve Control» (Zinskurvenkontrolle) werden könnte. Wenn Staat oder Fed langfristige Renditen gezielt begrenzen müssen, drohen ein Vertrauensverlust in US-Anleihen und ein schwächerer USD.
Und dann ist da noch die Fed. Wer bestimmt künftig die langfristigen Zinsen? Die Fed, die Inflation, der freie Markt oder zunehmend auch das Finanzministerium? Genau diese Frage schafft eine neue Unsicherheit für Anleger. Kurzfristig kann Bessent gegen die «Bond Vigilantes» antreten. Langfristig entscheidet aber der Markt, welchen Zins er für USD 40'000 Mia. US-Staatsschulden verlangt (Quellen: Wall Street Journal, 19./21.8.26; AP, 20.8.26; Fortune, 20.8.26; Business Insider, 22.8.26; MarketWatch, 22.8.26; Barron’s, 22.8.26, On my radar, 21.8.26).
‼️ Heutige Kernbotschaften:
- US-Zinsen: Am Ende entscheidet der Bondmarkt
- Anleger sind sehr optimistisch positioniert: Risiken nicht ausblenden
- Kurswechsel von Kevin Warsh: Weniger Worte, mehr Markt - mehr Volatilität?
Zuguterletzt: Jackson Hole Symposium - Do-Sa, 27.- 29.8.2026
Kevin Warsh will die Kommunikation der Fed deutlich zurückfahren und die Finanzmärkte wieder stärker selbst denken lassen. Er verzichtet weitgehend auf eine Forward Guidance, möchte weniger Reden halten und kürzere Statements publizieren. Die Idee dahinter: Investoren sollen Wirtschaftsdaten selbst beurteilen, statt jedes Wort der Fed nach dem nächsten Zinsschritt abzusuchen. Das könnte allerdings für mehr Schwankungen bei Zinsen sorgen. Stephen Stanley, US-Chefökonom bei Santander, spricht vom grössten Richtungswechsel bei der Fed seit Paul Volcker (Quelle: Barron’s, 20.8.26).
Geschätzte Investorin, geschätzter Investor
🗞️ News aus den Finanzmedien:
- Am Markt für US-Staatsanleihen stellt sich die Frage, was den starken Renditeanstieg nachhaltig stoppen könnte. David Rosenberg, Chefökonom von Rosenberg Research, nennt fünf mögliche Auslöser: Stress am Kreditmarkt, eine grössere Aktienkorrektur, eine weniger restriktive Fed, fallende Ölpreise oder eine Rezession. Historisch genügte oft einer davon. Zusätzlich könnten die Zwischenwahlen im November den Renditedruck mindern, falls politischer Stillstand die hohen Staatsausgaben bremst (Quelle: Rosenberg Research/Financial Times, 20.8.26).
- Ankur Crawford, Portfoliomanagerin bei Alger und frühere Halbleiterentwicklerin bei Intel, mit vier interessanten Aussagen zum KI-Boom: Wenn KI zunehmend selbst Software schreibt, sinken die Entwicklungskosten und damit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil etablierter Softwarefirmen. Crawford erwartet deshalb eine Verschiebung der Wertschöpfung von Software hin zu Hardware und Netzwerkinfrastruktur. Festplattenhersteller nennt sie als Beispiel. KI erhöht den Speicherbedarf, das Angebot ist knapp und die Ertragskraft einzelner Anbieter habe sich vervielfacht. Den Vergleich mit der Dotcom-Blase sieht sie kritisch. Damals fehlte die Infrastruktur, heute sind vor allem Chips, Rechenzentren und Rechenleistung knapp. KI-Skeptiker unterschätzen ihrer Meinung nach die Dauer und Grösse dieses Investitionszyklus (Quelle: Masters in Business, Barry Ritholtz, 18.8.26).
- Gemäss der aktuellen Fund Manager Survey (FMS) halten globale Fondsmanager nur noch 3.5% ihrer Portfolios in Liquidität. Michael Hartnett, Chef-Anlagestratege bei Bank of America, wertet eine Quote unter 4% als Zeichen für «extremen Optimismus». Seit 1998 lag die Liquiditätsquote nur fünfmal tiefer (Quelle: Haymaker, 20.8.26).
- Vor 50 Jahren wurde der erste Indexfonds noch als «Bogle’s Folly» verspottet. Heute halten passive Fonds mehr als die Hälfte des US-Fondsvermögens. Der Erfolg hat gute Gründe: In den vergangenen 15 Jahren schlugen nur 10% der aktiven US-Fondsmanager mit S&P500-Benchmark den Index. Inzwischen stellt sich aber eine neue Frage. Die enormen passiven Zuflüsse kaufen Aktien nach Indexgewicht und nicht nach Bewertung. Das könnte Fehlbewertungen verstärken und damit ausgerechnet wieder Chancen für aktive Anleger ausserhalb des S&P500 schaffen (Quelle: Wall Street Journal, 21.8.26).
- KI könnte nicht nur Unternehmen und Arbeitsplätze verändern, sondern auch das Vertrauen in unser Finanzsystem. Yuval Noah Harari, israelischer Historiker, Philosoph und Autor von «Sapiens», erwartet, dass KI schon bald die globale Wirtschaft besser überblicken kann als jeder Mensch. Entsprechend dürfte der Druck steigen, Finanzentscheidungen zunehmend Algorithmen zu überlassen. Genau darin sieht Harari ein Risiko: Wenn Menschen nicht mehr verstehen, weshalb KI-Systeme bestimmte Entscheidungen treffen, könnte bei einer Finanzkrise das Vertrauen schnell kippen. Noch weiter geht seine politische Sorge. KI könne erstmals gleichzeitig «Nähe» zu Millionen Menschen aufbauen und damit Meinungen gezielt beeinflussen. Harari fordert deshalb klare Regeln, unter anderem ein Verbot, dass sich KI als Mensch ausgibt (Quelle: The Economist, 20.8.26).
- Bei Anthropic zeigt sich ein interessanter Trend: Unternehmen wollen offenbar nicht immer das beste KI-Modell, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Fable 5, das leistungsfähigste und teuerste Modell, kommt laut Daten von 70'000 Firmen nur auf rund 11% der Ausgaben für Anthropic-Modelle. Miles Clements, Partner bei Accel und Anthropic-Investor, sagt dazu: Die meisten Nutzer brauchen gar kein Spitzenmodell. Für Anleger ist das relevant, weil KI-Firmen Milliarden in immer leistungsfähigere Modelle investieren. Anthropic wächst zwar enorm und erreichte im Juli einen annualisierten Umsatz von USD 65 Mia. Gleichzeitig holen günstigere Modelle auf. Auch OpenAI gewinnt wieder Marktanteile. Das könnte die Frage verschärfen, ob sich die enormen Investitionen in immer grössere KI-Modelle wirtschaftlich wirklich rechnen (Quelle: Financial Times, 23.8.26).
- Finanzwissen bekommt an US-Schulen mehr Gewicht. Ab diesem Herbst führt das College Board einen neuen Advanced-Placement-Kurs zu Wirtschaft und persönlichen Finanzen ein. Der anspruchsvollere High-School-Kurs soll Schüler auf ein Wirtschaftsstudium vorbereiten und gleichzeitig praktische Finanzkenntnisse vermitteln. Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten verlangt inzwischen einen eigenständigen Finanzkurs für den Schulabschluss. Gelernt werden unter anderem Budgetieren, Sparen und der Umgang mit Schulden. Eine Prüfungsaufgabe handelt von einem 26-jährigen Selbstständigen mit schwankendem Einkommen, Kreditkartenschulden zu 22.9%, einem Autokredit zu 8.9% und einem Sparkonto mit 0.5% Zins. Der Schüler muss beurteilen, wie er einen Notgroschen aufbauen, seine Sparrendite erhöhen und gleichzeitig seine Zinskosten reduzieren kann. Ziemlich praxisnahes Finanzwissen, das auch vielen Erwachsenen guttun würde (Quelle: Wall Street Journal, 22.8.26).
- Barry Ritholtz lehnt Selbstbedienungskassen konsequent ab, weil sie umständlich seien und den Kunden zusätzliche Arbeit aufbürden. Bei Costco erlebt er dagegen eine überraschend effiziente Neuerung: Noch während er in der Warteschlange steht, scannt ein/e Mitarbeiter/in alle Produkte in seinem Einkaufswagen. An der Kasse muss nur noch die Mitgliedskarte eingelesen werden. Für Ritholtz steht dieses Erlebnis sinnbildlich für den Erfolg von Costco. Das Unternehmen investiert konsequent in den Kundennutzen, denkt an viele kleine Details – bis hin zu gummierten Einkaufswagen, die Autos vor Kratzern schützen – und verbessert laufend das Einkaufserlebnis. Zum Schluss zieht er den Vergleich zu Apple: Beide Unternehmen verlangen zwar keine Tiefstpreise, schaffen aber Vertrauen, Zuverlässigkeit und eine starke Kundenbindung. Erfolgreiche Marken verkaufen nicht nur Produkte, sondern pflegen eine langfristige Beziehung zu ihren Kunden (Quelle: Ritholtz Wealth Management, August 2026).
🏦 Anlageüberlegungen aus der Finanzindustrie:
nur für Marketingzwecke, keine aktive Kauf-/Verkaufsempfehlung. Es handelt sich um einen gewöhnlichen Marktkommentar.
- Sharon Bell, Chefin Europa-Aktienstrategie bei Goldman Sachs, sieht die geringere Abhängigkeit Europas vom KI-Boom als Vorteil. Europa investiert deutlich weniger direkt in KI und bietet damit Diversifikation zu den USA. In früheren Technologiezyklen waren nicht zwingend die Pioniere die grössten Gewinner. Diese investierten teilweise zu viel, während spätere Anwender von der Technologie profitierten. Europa ist dagegen günstiger bewertet und bietet interessante Bereiche wie Infrastruktur, Verteidigung und Elektrifizierung. Bell sieht zudem einen wichtigen Unterschied: Europäische Unternehmen generieren viel Cash, während US-Konzerne derzeit enorme Summen investieren. Genau das könnte Europas grösster Vorteil sein (Quelle: Financial Times, 20.8.26).
- Europa wird wieder interessanter. Die Unternehmen im Stoxx Europe 600 steigerten ihre Gewinne im 2. Quartal um 18% gegenüber dem Vorjahr. Gerry Fowler, Leiter europäische Aktienstrategie bei UBS, sieht das Wachstum breiter abgestützt. Europa bietet zudem Diversifikation zum KI- und Technologie-Thema. Technologie macht nur rund 10% des Stoxx Europe 600 aus, gegenüber rund 40% im S&P500 und ebenfalls rund 40% im MSCI Emerging Markets. Damit ist Europa aus Diversifikationsgründen eine interessante Alternative sowohl zu US- als auch zu Schwellenländeraktien. Europäische Aktienfonds verzeichneten zuletzt erstmals seit Februar wieder wöchentliche Zuflüsse von mehr als USD 1 Mia. (Quelle: Wall Street Journal, 21.8.26).
📅 Kalender:
Jackson Hole Symposium: Do-Sa, 27.- 29.8.2026, Kevin Warsh wird am Fr, 28.8.26 um ca. 1600h (SG Zeit) sprechen
Di: BIP 2.Qtr (D), Neuhaus-Verkäufe (US)
Mi: PCE-Inflation für Juli, erw. 3.6%, Core erw. 3.2%, Dauerhafte Güter, BIP 2.Qtr. (US), Zahlen: Nvidia, CrowdStrike, Salesforce
Do: Start Jackson Hole Symposium, WY, Zahlen: Marvell, Dollar General, Dollar Tree, Best Buy, Lululemon
Fr: Inflation (J), Univ. of Michigan, Kevin Warsh in Jackson Hole
👨🔬 Quotes:
- “Always do what Wall Street does, not what it says.” Wall Street Lesson
- «Erfolgreiches Investieren bedeutet, die Erwartungen der anderen vorwegzunehmen.» John Maynard Keynes (1883-1946), britischer Ökonom
- “The higher up you go, the more mistakes you are allowed. Right at the top, if you make enough of them, it’s considered to be your style.” Fred Astaire (1899-1987), amerikanischer Tänzer, Sänger und Schauspieler
Das Schlusswort von letzter Woche wiederhole ich gerne: Aktien- und Bondmarkt erzählen momentan zwei unterschiedliche Geschichten. Gerade deshalb ist es wichtig, beide im Auge zu behalten und die Risiken nicht auszublenden.
Mit den besten Grüssen und einen guten Start in die neue Woche wünscht,
Patrick Loser
P.S. Stand der Homepage: Die Landing Page lopdesk.ch ist aktiv. Die Homepage fromthedeskof.ch wird Anfang September online gehen.
Quiz: Sudoku - Trage die Zahlen 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem fett umrandeten Gebiet jede Zahl genau einmal vorkommt. Gleiche Zahlen dürfen sich berühren (Quelle: Küng Rätsel, Nr. 131, mittel).

Wichtiger Hinweis
Die Inhalte der Mailings «From the desk of ...», «Desk Alert» sowie «Wall Street Close» stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Es handelt sich um allgemeine Marktkommentare und persönliche Einschätzungen ohne Berücksichtigung individueller Anlageziele, finanzieller Verhältnisse oder Risikoprofile. Die Inhalte enthalten keine persönlichen Empfehlungen zu konkreten Finanzinstrumenten.
Anlageentscheide erfolgen ausschliesslich auf eigene Verantwortung. Die Informationen ersetzen keine individuelle Beratung durch zugelassene Finanzdienstleister.
Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Es werden keine Renditeversprechen abgegeben.
Das Angebot ist auf die Schweiz ausgerichtet und nicht auf die Anforderungen ausländischer Rechtsordnungen abgestimmt. Insbesondere besteht keine Registrierung oder Zulassung in den Vereinigten Staaten. Empfängerinnen und Empfänger im Ausland sind selbst dafür verantwortlich, die für sie geltenden Bestimmungen einzuhalten.
Allfällige Buchabbildungen dienen ausschliesslich der inhaltlichen Referenz im Rahmen der jeweiligen Besprechung.
Auflösung auf dem Kopf:
