US-Arbeitsmarktbericht September
Der US-Arbeitsmarkt enttäuschte heute deutlich: Im September entstanden lediglich 29’000 neue Stellen gegenüber erwarteten rund 90’000, die Arbeitslosenquote stieg von 4.1% auf 4.2% und die beiden Vormonate wurden um insgesamt 60’000 Stellen nach unten revidiert.
Auch der längerfristige Trend zeigt nach unten:
Im Dreimonatsdurchschnitt entstehen noch 51’000 Stellen pro Monat, gegenüber 66’000 über sechs Monate und 165’000 im Jahr 2019. Dave Rosenberg verweist zusätzlich auf schwächere Temporärstellen, mehr unfreiwillige Teilzeit- und Mehrfachbeschäftigung sowie ein auf 3.0% gefallenes Lohnwachstum im Jahresvergleich – erwartet worden waren 3.2%. Peter Boockvar, The Book Report, sieht noch keinen Einbruch, aber eine deutliche Normalisierung. Die Daten sprechen damit gegen zusätzlichen Lohndruck und reduzieren den Druck auf die Fed für eine weitere kurzfristige Zinserhöhung (Quelle: BLS, Rosenberg Research, The Boock Report, 2.10.26).
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